Goldwert berechnen

Goldwert und Silberwert berechnen

Ein Schmuckstück aus 18 Karat oder 750 Gold ist oft ein Erinnerungsstück, das man kaum hergeben möchte. Der wertvolle Ring eines namenhaften Designers, der geliebte Ehering, der Verlobungsring aus 585 Gold oder auch die wertvolle Uhr stehen häufig für Erinnerungen, die man bewahren möchte. Manchmal aber benötigt man dringend Bargeld, so dass der Verkauf von Gold ein zielführender und schneller Weg sein kann, innerhalb kürzester Zeit an Bares zu kommen. Manchmal liegt auch eine alte Münzsammlung unbeachtet in der Schublade und wartet darauf, einer sinnvollen Verwendung zugeführt zu werden. Was immer die Beweggründe sind, Gold zu verkaufen, eines ist sicher: Der aktuelle Goldkurs sorgt dafür, dass auch ein Schmuckstück aus 333 Gold schon einen kleinen Gewinn bringen kann.
Möchte man Gold verkaufen, spielt der aktuelle Goldpreis eine Rolle, ebenso das Gewicht des Gegenstandes. Es wird in Gramm gemessen, aus dem Gewicht gilt es, den Goldgehalt zu ermitteln. Dies geschieht anhand der Prägung oder mit einer technischen Analyse. Weist die Prägung eines Rings einen Gehalt von 750 aus, dann bestehen immerhin 75 Prozent des edlen Teils aus Gold. Auch der Hinweis von 18 Karat deutet darauf hin, dass man ein sehr wertvolles Schmuckstück in den Händen hält, denn Karat ist eine Maßeinheit für das Gewicht von Gold.
Zur Berechnung des Bargeldwertes von Schmuck benötigt man schließlich den aktuellen Goldkurs je 1g und das genaue Gewicht des Schmuckstücks. Aus dem Anteil an Feingold und dem Goldpreis ergibt sich der Gegenwert in Bargeld, den man bei einem Verkauf ausgezahlt erhält. Das gilt ganz unabhängig davon, ob man Schmuckstücke oder Münzen verkaufen will. Hier sind Dukaten, Vreneli, die Wiener Philharmoniker oder gar der Krügerrand äußerst begehrt.
An der Börse wird Gold allerdings in Gramm gemessen, der Preis ist meist in 1g angegeben. Möchte man Gold kaufen, ist es ebenfalls wichtig, den Goldkurs im Auge zu behalten. Er ist von 2010 auf 2011 innerhalb weniger Monate drastisch gestiegen und bewegt sich heute auf einem Rekordniveau. Gerade als Käufer ist es natürlich sinnvoll, auf einem niedrigen Niveau zu kaufen, doch das ist aktuell fast nicht möglich. Ein momentaner Blick auf die Entwicklung des Kurses pro Unze zeigt, dass dieser wohl eher noch weiter ansteigen wird.